Author Archive:Herbert Förster

VonHerbert Förster

Die Opposition schlägt zurück

In den letzten Monaten hat sich immer mehr die Unsitte eingebürgert, dass besonders die Regierungskoalition aus CDU, SPD und GRÜNE Vorlagen aus den Fachausschüssen in den Haupt- und Finanzausschuss delegiert.

In der Folge wird in der zweigeteilten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses oft beim ersten Termin entschieden, dass das Votum auf den zweiten Sitzungstermin am Donnerstag kurz vor der Stadtverordnetenversammlung verschoben wird.
In dieser zweiten Sitzung wird dann versucht, Vorlagen ohne weitere Diskussion durchzupeitschen oder noch einmal bis zur nächsten Sitzung im nächsten Monat zurückzustellen.

Da wir dies als Opposition in dieser Form einfach nicht mehr hinnehmen wollten und konnten, sind wir heute den logischen Schritt gegangen und haben den Fachsprechern der Fraktionen das Wort gegeben und selbst zu Anträgen gesprochen die wir sonst schlicht schriftlich votiert hätten.

Unser Ziel war es dies sachlich aber erschöpfend so lange zu tun, bis der Beginn der folgenden Plenarsitzung nach hinten verschoben werden muss.

Dieses Ziel wurde erreicht.

Im Laufe der Sitzung wurden aber gängige Handlungsweisen in Frage gestellt:
So wurde von der CDU angenommen, dass der Mehrheitsentscheid, nach dem ein Antrag bis zur nächsten Ausschuss-Runde zurückgestellt wird, gleichbedeutend mit dem Ende der Diskussion eines Tagesordnungspunktes sei.
Die Opposition widersprach dieser Auffassung in zahlreichen Geschäftsordnungsanträgen.

Eine Forderung des Fraktionsvorsitzenden der CDU hätte zur Folge gehabt, dass ich noch nicht einmal mehr eine Erklärung hätte abgeben könnte, wie ich zum Antrag der Zurückstellung selbst stehe. Dies wurde jedoch vom Ausschussvorsitzenden berichtigt.

Nun soll schnell geklärt werden, welche eindeutige Regelung rechtskonform getroffen werden kann.

Es bleibt also spannend. Ebenso, wie die Reaktion der Koalition auf diese Sitzung ausfallen wird.
Werden sie zukünftig zurückhaltender mit Delegationen auf den Haupt- und Finanzausschuss sein?

VonHerbert Förster

Rede von Herbert Förster zur Einbringung des Haushalts in der 11. Plenarsitzung am 23. Februar 2017

Liebe Kollegen,
sehr geehrte Frau Vorsteherin!

Zu Beginn möchte ich, wie ich es schon bei anderen Gelegenheiten gemacht habe, kritisieren, dass dieses bescheidene Werk von Haushaltsentwurf für einen ehrenamtlichen Stadtverordneten in seiner jetzigen Form gar nicht vollständig zu erfassen ist, in dem bisschen Freizeit, das man noch hat. Was die Stadtkämmerei mithilfe der Ämter und einer kleinen Heerschar von Mitarbeitern in vielen Wochen erarbeitet hat, was sie in Hunderten von Tabellen mit noch mehr Kennziffern, Kontonummern und Produktgruppen darstellt, ist das Gegenteil von Lesbarkeit und Transparenz.

(Beifall)

Ein Multimilliarden‑Euro‑Konzern an der Börse versteht es, seinen Aktionären Berichte vorzulegen, die so aufgearbeitet sind, dass man sie lesen kann. Warum bekommt das die Stadt nicht hin? Ich bin davon überzeugt, dass die Stadtverwaltung in der Lage ist, einen Haushaltsentwurf so darzustellen, dass man kein Betriebswirtschaftler oder Buchhalter sein muss, um ihn lesen zu können.

Nun zur Rede von unserem Stadtkämmerer: Dass dieser Haushalt einer der sozialsten dieses Landes ist, ist kein Prädikat, welches wirklich für soziales Handeln steht, denn er orientiert sich an einem sozialen Level – dem unseres Landes -, welches man als kritikwürdig bezeichnen kann. Solange ein in Bonames lebender Frankfurter, der Leistungen nach dem SGB II bezieht, es sich nicht leisten kann, mit dem ÖPNV regelmäßig in die Innenstadt zu fahren, ist er sozial abgehängt, solange er sich keinen Internetzugang leisten kann, statt über freies WLAN an der digitalen Gesellschaft teilzunehmen, ist er abgehängt. Da hilft ihm auch sein Frankfurt‑Pass nicht viel.

Herr Stadtkämmerer, Sie schrieben in ihrem Redemanuskript: „Wir als Stadt Frankfurt am Main übernehmen solidarisch Verantwortung für unsere Gesellschaft, für alle, die Teil von ihr sind.“ Der letzte Teil des Satzes macht eine Einschränkung. Mir stellt sich die Frage, wer ist Ihrer Meinung nach der Teil, der nicht zu unserer Gesellschaft gehört? Sind es die Menschen, die sich auf der Industriebrache in der Gutleutstraße niederließen und diese Woche geräumt wurden? Sind es die Menschen, die vor unsicheren und gefährlichen Verhältnissen in Afghanistan zu uns flohen und nun von Abschiebung bedroht sind? Ich bin der Meinung, dass es keine Einschränkung geben muss. Die Stadt Frankfurt hat aus meiner Sicht Verantwortung für alle Menschen zu übernehmen, egal, warum sie hier sind oder woher sie kommen.

(Beifall)

Jeder Mensch hat das Recht, die gleiche Freiheit zu genießen, die fast jeder Frankfurter genießen darf, und das muss im Haushalt Berücksichtigung finden, noch mehr als Konzepte zum Videoschutz, einem unsinnigen Instrument, welches nichts mit Schutz zu tun hat, sondern vielmehr einer Überwachung Vorschub leistet, die in das Privatleben jedes Menschen eingreift, ohne Schutz zu gewähren.

(Beifall)

Welche Videokamera schützt das Leben eines Menschen, der gerade angegriffen und verletzt wird? Keine! Die Wahrscheinlichkeit, dass genau diese Situation mithilfe einer Kamera wahrgenommen wird und Hilfe eintrifft, bevor das Opfer Verletzungen erleidet, ist nicht sehr hoch. Und selbst wenn der Täter gefasst und verurteilt wird, hilft das dem Opfer nur marginal. Und bei dem Resozialisierungserfolg unseres Strafvollzugssystems bringt auch Ihr Argument nichts, dass die Täter aus dem Verkehr gezogen werden. Irgendwann ist der Täter wieder auf freiem Fuß.

Deshalb begrüße ich die Aufstockung der Planstellen für unsere Stadtpolizei, denn die Polizeipräsenz bietet mehr Schutz als eine Videokamera. Die Polizisten können neben ihrem Eingreifen bei Gesetzesverletzungen auch durch ihre Anwesenheit abschrecken und Helfer für Bürger und Touristen im Alltag sein. Sie können Zeugen und Beschützer sein, ohne dass das Bewegungsprofil eines unbescholtenen Bürgers automatisch möglich wird. Da braucht es auch nicht orwellsche Verhältnisse zum Vergleich. Von der EU finanzierte Forschungsprojekte, zum Beispiel INDECT, haben bereits Möglichkeiten erforscht, die diesen Roman in weiten Zügen in den Schatten stellen. Was bereits jetzt an Überwachung möglich ist und an Ausweitung gefordert wird, ermöglicht bereits mehr als ein SED‑Staat zuließ.

Schaffen Sie mehr Arbeitsplätze bei der Stadtpolizei, wirken Sie auf die Landespolitik ein, mehr Polizisten auszubilden und einzustellen. Das ermöglicht es Menschen, ohne Hilfe vom Sozialstaat ihr Leben zu führen, zu konsumieren und Steuern zu zahlen. Diese Polizisten sind flexibel einsetzbar, verdrängen die Kriminalität nicht einfach an einen anderen Ort, wie es die Überwachungskameras tun, und das Geld, das dieser Videoschutz kostet, ist in Menschen besser investiert. Lassen Sie uns alle beim Etat Mut zu Neuem haben und Mut zu mehr Sozialem zeigen.

Danke schön!

(Beifall)

VonHerbert Förster

Bericht – 7. Sitzung des Ausschusses für Recht, Verwaltung und Sicherheit

Hier folgt mein Bericht aus dem Ausschuss:
In der Bürgerinnen und Bürgerrunde wollten keine Bürger anwesend und wollten nicht reden.

Berichte der Dezernenten

Stadtrat Majer:

Gleichstellungsbüro
Die Arbeit des Gleichberechtigungsbüro wurde durch die Leiterin Frau Ulrike Jakob, anhand einer Präsentation,  vorgestellt:
Das Gleichberechtigungsbüro gibt es seit 2010.

Es besteht in Frankfurt aus:

   Eine Leiterin/ Koordinatorin/ Gleichstellungsbeauftragte
   Sieben Gleichstellungsbeauftragte
   Zwei Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle/ Assistenz
Sie geben Impulse …
   zur Verwirklichung der Chancengleichheit und wollen damit Benachteiligungen entgegenwirken
   zu beruflicher Weiterentwicklung und wollen Frauen in Führung bringen und halten
   um positive Arbeitsbedingungen und gute Betriebskultur zu fördern
   zur aktiven Mitgestaltung von Veränderungsprozessen
   zur Beratung von Führungskräften sowie Kolleginnen und Kollegen
   um Potentiale von Frauen sichtbar zu machen
   um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern (z.B. Comeback, Mentorin, Telearbeit)
Sie sind mit der Umsetzung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes beauftragt.
Viele Punkte sind noch im Entwicklungsprozess z.B.:
   Richtlinien zur sexuellen Selbstbestimmungen werden gerade neu ausgearbeitet.
   Die Definition der interkulturellen Kompetenz wird in Zusammenarbeit mit dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten erarbeitet.

Stadtrat Frank:

Leitung der Branddirektion
Die Amtszeit von Professor Reinhard Ries wurde verlängert.
Stadtrat Frank wies auf die umfangreiche Umstrukturierung der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes durch Prof. Ries hin
Hauptbahnhof
Am Hauptbahnhof und im Bahnhofsviertel wird mit über 30 Maßnahmen für mehr Sicherheit gesorgt.
Ein Sonderkoordinator (Herr Schrittmacher) ist eine dieser Maßnahmen. Er ist u.a. dafür zuständig Menschen die zur Aufgabe beitragen zusammen zu führen und abgesprochene Ziele im Blick zu halten.
Auch Maßnahmen zur Verbesserung des Erscheinungsbildes sowie die Koordinierung von Sicherheitskräften, wie Polizei, Bundespolizei und private Sicherheitsdienste, gehören dazu.
Obdachlose auf der Industriebrache in der Gutleutstraße
Hier kann nur eingegriffen werden wenn Leben in Gefahr sind.
Der Besitzer ist inhaftiert und kann die Maßnahmen nicht anordnen.
Es steht ein Konkursverfahren an, und die Hoffnung ist dass sich schnell ein neuer Inhaber findet der Maßnahmen anfordert.
Ausländerbehörde
Anmerkungen zur Kritik an der Ausländerbehörde – Sie wurde reorganisiert und besser ausgerüstet.
Durch veränderte bürokratische Verfahren hat sich der Aufwand erhöht.
Die große Zahl von Geflüchteten muss auch bearbeitet werden.
Es wird deswegen eine Doppelspitze geben. Ein weiterer Leiter wird eingestellt.
Es wurden Zeitarbeiter zur Unterstützung der Behörde eingestellt.
Vortrag von Hr.Bannach (Leiter der des Ordnungsamt):
Die Ausländerbehörde wird regelmäßig überprüft und zertifiziert.
Im letzten Jahr gab ca. 5000 zugewiesene Geflüchtete für Frankfurt.
Auch sonst  gibt es in den Hauptentscheidungsfeldern gestiegenen Arbeitsanfall.
Probleme
   Sachkundiges Personal zur Besetzung neuer Stellen ist schwer zu bekommen.
Durch die stark gestiegenen Einstellungen des BamF ist der Markt leer gefegt.
Trotz 800 Bewerbern konnten 5 der 12 Stellen besetzt werden.
Die Einarbeitungszeit beträgt ca 6 bis 9 Monate und muss durch die besten Mitarbeiter erfolgen. Dadurch sind diese zusätzlich gebunden.
   Ausfall von Telefonsprechzeiten –
Das wartende Publikum wird vorrangig bearbeitet. Deswegen bleibt nur wenig Zeit für Telefonservice
Lösungsansätze und Maßnahmen
    Neues Personal
Von 129 Stellen sind 112 besetzt. Durch den Bedarf des BaMF besteht eine große Konkurrenz zur Stadt. 4 Zeitarbeiter  wurden zur Ausländerbehörde übernommen
   Gewinnung von Auszubildenden
Leistungsfähigkeit
In einer Woche werden ca. 1200 Vorsprachen bearbeitet
Maßnahmen zur Personalgewinnung / -werbung
Präsentation Branddirektion (Prof. Ries)
Einführung des Berufsbildes Werksfeuerwehrmann / -frau
Ein neuer Ausbildungszweig bei der Branddirektion.
Zur Zeit sind 12 Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Schon mit einem Hauptschulabschluss kann man sich bewerben.
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Prüfung vor Industrie und Handelskammer
Nach einer Ergänzungsprüfung Übernahme ins Beamtenverhältnis
Kampagne #24hFeuerwehr
Vorstellung bei Facebook
Hohes Aufkommen an Fragen zum Berufsbild
Reichweite 1.794.149 Klicks
Feuerwehr auf Instagram
Größte Zielgruppe 15- 19jährige
20.3.2017 Einweihung Feuerwache 21
VonHerbert Förster

Fortsetzung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuß vom 11.10.2016

Am 13.10.2016 fand die Fortsetzung der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuß vom 11.10.2016 statt.

In dieser Sitzung wurden die Anträge behandelt welche in der Hauptsitzung auf diesen Tag verschoben wurden. Auch Zusatzanträge zu Anträgen dieser Runde konnten noch gestellt werden.

Die Sitzung war so kurz das nicht einmal die Anwesenheitsliste ihre Runde gemacht hatte.
Unten seht Ihr die Abstimmungsergebnisse.

 

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VonHerbert Förster

Farbenspiele

Nachdem das politische Berlin sich 2013 auf eine übergroße Koalition einstellen durfte, ist die Bereitschaft der Wählerinnen und Wähler, Volksparteien ihre Stimme zu geben, deutlich zurückgegangen.
Die Wahlergebnisse der zurückliegenden Monate lassen parlamentarische Mehrheiten zumeist nur noch über Drei-Parteien-Koalitionen zu.
So geschehen jüngst in Berlin bei der Abgeordnetenhauswahl.

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VonHerbert Förster

Bericht aus dem Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau – 27.09.2016

Heute konnte ich nicht live aus dem Ausschuss berichten.
Deshalb hole ich das jetzt nach.

Auf die Tagesordnung 1 haben es heute die Anträge zu folgenden Themenkomplexen geschafft:

  • TOP 20 – Bebauungsplan Nr. 702 Ä2 – Bankenviertel – Zwischen Taunusanlage und Goethestraße
  • TOP 24 – Bebauungsplan Nr. 872 – Lyoner Straße – hier: Satzungsbeschluss – § 10 (1) BauGB
  • TOP 41 – Kein Verkauf von städtischem Grund und Boden

Doch zunächst ging es in die

Bürgerinnen- und Bürgerrunde

Hr. Schwichtenberg, von der BI Kronberger, lagen die Kleingärten sehr am Herzen. Sein Statement war: „Die Stadt wächst. Die Kleingärten müssen mitwachsen.“
Fr. Bornscheuer, von der BI Grüne Lunge, ermahnte die Politik. Es gäbe noch die Chance eine neue Politik zu machen.
Ein kompletter Stop der gesamten Planung und ein Neubeginn mit gleichwertiger Beteiligung der Bürger sei notwendig.
Es wären die alten und zukünftige Klimagutachten zu beachten. Der Bund fördere sogar Wildwuchsprojekte in Bonames und am Monte Scherbelino. Das Klima habe Priorität.

Hr. Schwarmenscheid fragte ob man die Bürostadt Niederrad jetzt ganz abschaffen möchte.
Stadtrat Josef (SPD) antwortete das eine klassische Mischnutzung geschaffen werde. Die Planung sei eng abgestimmt mit den Betrieben und Investoren.

Fr. Nennstiel von der BI Berkersheim-Ost setzte sich für einen Gebietstausch mit Berkersheim-Süd ein.
Dort könne man eine städtische Bebauung, auf mehrheitlich städtischen Grundstücken, verwirklichen.
In Berkersheim-Ost könne man nur Einfamilienhäuser entwickeln.
Sowohl FDP als auch BFF stimmten ihr zu.
Stadtrat Mike Josef bemerkte das Berkersheim-Ost im regionalen Flächennutzungsplan schon enthalten. Bis die Verfahren so weit fortgeschritten wären das dort etwas geschieht würde es ohnehin sechs bis sieben Jahre.
Ob dort nur Einfamilienhäuser möglich wären müsse noch diskutiert werden.
Frankfurt benötige mehr Flächen für Wohnungsbau. Es würden eigentlich beide Gebiete benötigt und beide seien in der Prüfung.

Im Bericht der Dezernenten

berichtete Stadtrat Mike Josef von der 10. Infobörse für genossenschaftliches und gemeinschaftliches Wohnen.
In den Römerhallen stellten 24 Wohngruppen und 20 Institutionen aus. 3000 Besucher wurden gezählt.200 Menschen waren bei der Diskussion im Haus am Dom.
50% Singlehaushalte gäbe es in Frankfurt.

Der Liegenschaftsfonds der KEGV habe schon einige Projekte gefördert. Dies waren bisher eher kleine Projekte. Die Nachfrage bestehe für Projekte mit ca. 15 Bewohnern.
Die genossenschaftlichen Projekte eignen sich sehr gut für soziale Projekte. In Zürich seien so Mietpreise von 8€/m2 möglich geworden.

Weiter berichtete Stadtrat Josef über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.
Das Verfahren wird noch einmal beschleunigt. Im November werden regionale Konferenzen in einzelnen Stadtgebieten veranstaltet. Dabei wird dargestellt, was die Nutzungskonflikte zwischen Gewerbe, Industrie und Wohnraumes für eine wachsende Stadt mit begrenztem Flächenpotential bedeuten.
Im Frühjahr 2017 soll dann ein Magistratsvorlage zur Wohnbaulandentwicklung in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden.
Auf der Internetseite Frankfurt deine Stadt findet man alle Unterlagen und die Termine zum Konzept.

Stadtrat Jan Schneider berichtete über ein Projekt zur Toilettensituation am Mainufer.

Seit Freitag gibt es eine Versuchsreihe über 6 Wochen im Spätsommer und Herbst, sowie im Frühjahr 2017.
Es wurden an mehreren Standorten Dixi-Toiletten stationiert.
Die ansässige Gastronomie wurde angesprochen Ihre sanitären Anlagen zu öffnen, und die geschlossene Toilettenanlage an der Bastion am Nizza wird aufwendig saniert
Das Liegenschaftsamt sucht Standorte für festinstallierte, selbstreinigende Toilettenanlagen auf dem Hochkai.
Eine Installation auf dem denkmalgeschützen Tiefkai ist zu teuer und aus Gründen des Umweltschutzes, wegen Überschwemmungen, problematisch.

Die folgende epische Diskussion erspare ich Ihnen.
Sie war geprägt von den Bedenken um die Verwirklichung von stationären Toilettenanlagen.

Die Abstimmungsergebnisse zu den Anträgen der Tagesordnung findet ihr HIER.

VonHerbert Förster

Fraktionssitzung 07.09.2016 mit Telefonkonferenz

Moin zusammen.

Heute tagen wir wie immer öffentlich.

Verfolgen können Sie die Fraktionssitzung im Live-Audiostream unter:

http://sip.piratenpartei-hessen.de:8000/

Wählen Sie den Stream Raum 1511

Fragen auch über Twitter: @DieFraktionFFM

Wenn Sie sich beteiligen möchten können Sie unter 069 17536743 an der Telefonkonferenz teilnehmen.
Auch hier wählen Sie den Raum 1511#

Viel Spaß


Hier können Sie den Audiostream nachhören:

Tagesordnung

Tagesordnung für die Fraktionssitzung der Fraktion „DIE FRAKTION“ in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main
Versammlungsbeginn und -ort:
Öffentlicher Teil
TOP 1 – Eröffnung der Versammlung und Wahl der Versammlungsämter

Eröffnung durch den Fraktionsvorsitzenden oder Vertreter

Wahl der Sitzungsleitung

Wahl des Protokollführenden

Belehrung nach HGO
TOP 2 – Freie Fragestunde

Gäste haben die Gelegenheit, Fragen mit kommunalpolitischem Bezug zu stellen
TOP 3 – Bericht der Stadtverordneten, Ortsbeiräte und Fraktionsmitarbeiter
TOP 4 – Diskussion und Stellungnahme zu Anträgen und Berichten aus der StVV

Vorstellung neue Anträge in der StVV

Diskussion der Anträge

Meinungsbild

Abstimmung Votenverhalten
TOP 5 – Diskussion und Stellungnahme zu Anträgen und Berichten aus den OBr

Vorstellung neue Anträge in den OBr

Diskussion der Anträge

Meinungsbild

Abstimmung Votenverhalten
TOP 6 – Anträge an die Fraktion und Ortsbeiräte
TOP 7 – Berichte und Diskussion zu strategischen Themenfeldern
TOP 8 – Fraktionsarbeit und -finanzen

Bericht des Fraktionsgeschäftsführers

Aktuelles der Franktionsarbeit

Stand der Finanzen

finanzrelevante Anträge
TOP 9 – Sonstiges

VonHerbert Förster

Finanzausschuss des Bundestags vertagt Mietwohnungsbau-Förderung

Der Finanzausschuss hat am Mittwoch die geplante Beschlussfassung über den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus (18/7736, 18/8044) erneut vertagt. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD erklärten, es gebe noch Beratungsbedarf. Mit dem Gesetz soll der Mietwohnungsbau besonders in Gebieten mit angespannter Wohnungslage gefördert werden. Dazu soll eine Sonderabschreibungsmöglichkeit eingeführt werden. Die abschreibungsfähigen Herstellungskosten sollen nicht mehr als 3.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche betragen. So soll die Herstellung hochpreisigen Wohnraums vermieden werden. Außerdem soll die Sonderabschreibung nicht flächendeckend, sondern nur in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten gelten.

Nicht nur Frankfurt hat einen angespannten Wohnungsmarkt. Bundesweit sind viele urbane Kommunen kaum in der Lage schnell genug bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Dennoch lässt sich diese Bundesregierung Zeit dieses dringend benötigte Gesetz zu verabschieden.
Da frage ich mich doch was die Frankfurter Bundestagsabgeordneten und ihre Kollegen im Sinne haben. Sicher nicht die Interessen ihrer Wahlkreise.

Ich fordere die Verbände der Frankfurter Parteien auf ihren Bundestagsabgeordneten mit Nachdruck deutlich zu machen das es Zeit zum Handeln ist.

VonHerbert Förster

Einladung zur öffentlichen Fraktionssitzung der Fraktion „DIE FRAKTION“

Moin Frankfurter,
hiermit lade ich Euch zur öffentlichen Fraktionssitzung der Fraktion „DIE FRAKTION“ am 11.05.2016 ein.

Ort: Besuchercafe im Römer
Treffpunkt und Uhrzeit: 19:25 Uhr vor der Hauptpforte am Römerberg
Anmeldung 0160 932 61 987

VonHerbert Förster

Einladung zur Fraktionssitzung am 04.05.2016

Liebe Frankfurter,

auch diese Woche findet wieder eine Fraktionssitzung statt.

Wir treffen uns um 19:25 Uhr auf dem Römerberg vor der Hauptpforte.

Die Fraktionssitzung findet wieder im Besuchercafe an der Besuchertribühne statt.

Bitte sendet mir eine Nachricht wenn ihr kommen möchtet, damit ich entsprechend planen kann.

Beste Grüße

Herbert Förster

Fraktionsvorsitzender

herbert.foerster (at) die-fraktion(dot)org