+++ Treffen mit Jugendparlament:

|   Pressemitteilung

„Von Wiesbaden für die Zukunft der Jugendlichen lernen“ +++

„Informativ und wegweisend für die Jugendlichen in Frankfurt“, so lautet das Resümee von Nico Wehnemann, Fraktionsvorsitzender von DIE FRAKTION – der Zusammenschluss aus Die PARTEI, Piratenpartei und Freie Wähler im Römer. Gemeinsam mit den bildungspolitischen Sprechern von CDU, SPD, FDP und LINKE besuchte Wehnemann heute Vertreter*innen des Jugendparlaments in Wiesbaden. Dieses Treffen fand statt, nachdem sich DIE FRAKTION Mitte März in einem Antrag an das Stadtparlament für die Einrichtung eines Jugendparlaments stark gemacht hat. Der Antrag wird in der kommenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 23.05.2019 behandelt.

Den Frankfurter Politikern wurde in Wiesbaden das Konzept des dortigen Jugendparlaments erläutert. „Wir haben uns insbesondere über das Wahlprozedere in Wiesbaden aufklären lassen und näher erläutert bekommen, wie das Gremium mit der dortigen Stadtverordnetenversammlung verzahnt ist“, erläutert Wehnemann. Die dortigen 20.000 wahlberechtigten Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren wählen das aus 31 Parlamentarier*innen bestehende Parlament.

Alle Schulformen sind dort vertreten, neben Haupt-, Realschulen und Gymnasien auch berufliche Schulen. Das jüngste Mitglied ist 14 Jahre alt, das älteste Mitglied 20 Jahre alt. Besonders beeindruckt zeigt sich Wehnemann von der Vielfalt im Jugendparlament: „Alle Mitglieder arbeiten gemeinsam, sodass es regelmäßig wechselnde Mehrheiten gibt, die sich an Sachfragen orientieren“, berichtet Wehnemann und zeigt sich besonders über die Tatsache erfreut, dass rund die Hälfte der Jugendlichen im Parlament weiblich sind.

„Wir können von Wiesbaden für die Zukunft der Frankfurter Jugendlichen lernen. Das Konzept wird dem Bedürfnis nach einer politischen Beteiligung der Jugendliche ohne Parteien und Listen gerecht, so wie es die Schülerinnen und Schüler der „Fridays for Future“-Proteste Woche für Woche auf die Straße tragen“, steht für Nico Wehnemann fest. „Deshalb sollten wir nun fraktionsübergreifend an einem Strang ziehen und gemeinsam an der Entwicklung eines Konzepts für ein Frankfurter Jugendparlament arbeiten“, fordert der Fraktionsvorsitzende.

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