FREIE WÄHLER-Abgeordneter Schmitt begegnet BFF-Kritik gelassen

ByMoritz Post

FREIE WÄHLER-Abgeordneter Schmitt begegnet BFF-Kritik gelassen

In einer E-Mail an Vorstände der FREIEN WÄHLER wirft Mathias Mund (BFF) dem Stadtverordneten Thomas Schmitt die Beteiligung an „menschenfeindlichen und diskriminierenden Initiativen“ vor. Dass Mund die Grenzen des Anstandes überschreitet, wenn er Schmitt „deutlich limitierte intellektuelle und charakterliche Fähigkeiten“ zuspricht, verwundert nicht.

Der vermeintlichen Kritik aus dem Lager der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) in einer E-Mail von Mathias Mund begegnet der Frankfurter Stadtverordnete Thomas Schmitt von den FREIEN WÄHLERN gelassen. Die Legitimität der Kritik einer Gruppe, die einst aufgrund massiver politischer Unstimmigkeiten von den FREIEN WÄHLERN ausgeschlossen wurden, ist zumindest fragwürdig. Zumal Mathias Mund persönlich diffamierende Behauptungen gegenüber Schmitt aufstellt, die die Grenzen des Anstands überschreiten und keines weiteren Kommentars bedürfen.

Munds Aussage, dass die FREIEN WÄHLER in Frankfurt mit einer linksextremen Partei eine Fraktionsgemeinschaft bilden, weist Thomas Schmitt zurück. Initiativen, die von den BFF als undemokratisch und linksextrem eingestuft werden, fußen auf erstarkenden rechten Tendenzen in der Frankfurter Stadtgesellschaft sowie im Frankfurter Stadtparlament. „Nico Wehnemann von Die PARTEI mag zuweilen außergewöhnliche und ungewohnte Formen wählen, um seine Themen im parlamentarischen Betrieb einbringen zu können, ist jedoch mitnichten ein Linksextremer,“ ordnet Schmitt die Anfragen und Anträge mit satirischem Gehalt ein. „Jedoch sprechen diese Vorlagen Entwicklungen an, die sich gegen die traditionelle Vielfalt und das interkulturelle und internationale Selbstverständnis der Europastadt Frankfurt richten,“ führt Schmitt aus. Deshalb sieht Thomas Schmitt auch die Interessen und Ziele der FREIEN WÄHLER Frankfurt in diesen Produkten der Arbeit von DIE FRAKTION repräsentiert. Darüber hinaus wird die Arbeit der FREIEN WÄHLER Frankfurt von den Ortsbeiräten Uwe Eisenmann (Frankfurt-West), Karlheinz Grabmann (Nordweststadt) und Rainer Drephal (Nieder-Eschbach) in gewohnter Manier in den Frankfurter Stadtbezirken fortgesetzt.

Dies mag nicht den Vorstellungen der „Bürger für Frankfurt“ entsprechen, jedoch trennten sich FREIEN WÄHLER nicht ohne Grund von der Gruppierung um den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden und Verschwörungstheoretiker Wolfgang Hübner, Pegida-Befürworter Mathias Mund und Patrick Schenk, der in Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung zuweilen mit offen rassistischen Äußerungen auf sich aufmerksam macht.

Dass in den Reihen der BFF die Behauptung aufgestellt wird, der zufolge die Fraktions-Arbeit von DIE FRAKTION vom PARTEI-Abgeordneten und seinen Hintermännern und -frauen dominiert wird, findet Schmitt beachtlich, trennten sich die FREIEN WÄHLER von den Damen und Herren der heutigen BFF aufgrund der Tatsache, dass Wolfgang Hübner einen gutsherren-artigen Führungsstil in der einstigen Fraktionsgemeinschaft pflegte. „Woher Herr Mund diese Äußerung hernimmt weiß ich nicht. Jedoch lassen sich die Interessen der FREIEN WÄHLER in der Fraktionsarbeit unter dem Fraktionsvorsitzenden Herbert Förster von den PIRATEN sehr gut abbilden,“ so Schmitt.

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