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  • Titel: Freundlichkeitsoffensive bei der Stadtpolizei (Straßenverkehrsüberwachung)
  • Antragssteller*in: fraktionsunabhängig 
  • Datum: 22.11.2010 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 28.11.2011)
  • Beschreibung:

     

    Betreff:

    Freundlichkeitsoffensive bei der Stadtpolizei (Straßenverkehrsüberwachung)

    Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird aufgefordert, umgehend bei der, dem Verkehrdezernat unterstellten, Stadtpolizei, sowie den externen Dienstleistern im Bereich der Verkehrsüberwachung, auf geeignete Weise (z.B. durch Schulungen) dafür zu sorgen, dass diese in die Lage versetzt werden, als im Auftrag der Oberbürgermeisterin agierende "Vertreter" der Stadt, den Bürgern in jeder Lage freundlich gegenüber zu treten.

     

    Eine der zu erfüllenden Mindestanforderungen muss zum Beispiel sein, die Bürger morgens mit "Guten Morgen", mittags mit "Guten Tag" und abends mit "Guten Abend" anzusprechen. Darüber hinaus müssen die Stadtpolizisten und die externen Dienstleister geschult werden, wie sie freundlich und deeskalierend Konversationen führen.

     

    Begründung:

    Bedauerlicherweise muss man immer wieder feststellen, dass im Gegensatz zur "richtigen" Polizei einige Stadtpolizisten und andere für die Stadt tätige Personen im Rahmen der Überwachung des ruhenden Verkehrs bei der Ansprache von vermeintlichen Verkehrssündern nicht die in Mitteleuropa üblichen Umgangsformen beherrschen Das  Fehlen von adäquaten Umgangsformen ist der Verantwortungsvollen Tätigkeit die sie als Angestellte der Stadt, als Dienstleister für die Bürger ausüben sollen, völlig fehl am Platz und sie verunglimpfen damit nicht nur die Oberbürgermeisterin in deren Auftrag unterwegs sind, sondern jeden Lokalpatrioten. Jede Person die für die Stadt tätig ist, muss ihrer Rolle als "Dienstleister am Bürger" bewusst sein - also ihrer Aufgabe den Bürgern zu dienen bewusst sein und dabei darauf zu achten auch in, gerade in diesem Berufsfeld unausweichlichen, Stresssituationen, niemanden unnötig zusätzlich zu verärgern.

    Wenn einzelne Personen mit gewissen Situationen überfordert sind, so gilt es dem z.B. durch Schulungen oder andere Maßnahmen zu begegnen oder diesen andere weniger anspruchsvolle Aufgaben zu übertragen. Wir wollen, dass sich unsere Bürger wohl fühlen und Sympathien für die Stadt entwickeln - keine Aversionen.

    Antragstellende Person(en):

               Stadtv. Wolff Holtz

    Vertraulichkeit: Nein

    Zuständige Ausschüsse:

              Verkehrsausschuss

    Versandpaket: 24.11.2010

    Beratungsergebnisse:

    47. Sitzung des Verkehrsausschusses am 18.01.2011

    , TO I, TOP 7

     

     

     

     

    Bericht:

    TO II

    Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:

    Die Vorlage NR 2093 wird abgelehnt.

    Abstimmung:

    CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Annahme) sowie FDP und FAG (= Prüfung und Berichterstattung)

    Sonstige Voten/Protokollerklärung:

    REP, NPD und Stv. Holtz (= Annahme)

    50. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 27.01.2011

    , TO II, TOP 10

     

     

     

     

    Beschluss:

    Die Vorlage NR 2093 wird abgelehnt.

    Abstimmung:

    CDU, GRÜNE und LINKE. gegen SPD, FREIE WÄHLER, REP, NPD und Stv. Holtz (= Annahme) sowie FDP und FAG (= Prüfung und Berichterstattung)

    Beschlussausfertigung(en):

    § 9317

    , 50. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vom 27.01.2011

    Aktenzeichen: 32 4

  • Nummer: 2093
  • Abstimmung der FRAKTION:
  • Ortsbeirat:
  • Typ: NR