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  • Titel: Errichtung von Park-and-ride-Plätzen an der Babenhäuser Landstraße zwischen Bushaltestelle und B 3-Brücke
  • Antragssteller*in: fraktionsunabhängig 
  • Datum: 13.10.2020 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 14.10.2020)
  • Beschreibung:

     

    Betreff:

    Errichtung von Park-and-ride-Plätzen an der Babenhäuser Landstraße zwischen Bushaltestelle und B 3-Brücke

    Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

     

    1. Auf der doppelspurigen Babenhäuser Landstraße soll eine lang gezogene Parkdeck-Anlage errichtet werden. Diese Parkdeck-Anlage könnte je nach Bedarf bis zu 1,8 km lang sein und ca. 1500 - 1800 Parkplätze bieten. Die Anlage sollte an den beiden Enden jeweils eine Auf- und Abfahrt haben (Abb. 1).

    2. Wo dies möglich und sinnvoll ist sollen an Zubringerstraßen solche Überbauungen in der Bauweise der Parkdeck-Anlagen errichtet werden.

    3. Eine sinnvolle zusätzliche Option wäre, wie in meinem Antrag NR 239/17 vorgeschlagen, den Monte Scherbelino mit Photovoltaik zu bestücken und den dabei gewonnenen Strom durch Elektrolyse in grünen Wasserstoff umzuwandeln. Dieser grüne Wasserstoff kommt dann bei den Wasserstoffbussen, die zu den Parkdecks verkehren werden, zum Einsatz.

     

     

     

    Begründung:

    Die Großstädte - somit auch Frankfurt - leiden unter dem zunehmend unerträglichen Autoverkehr. Eine autoarme bzw. autofreie Innenstadt sollte realisiert werden können. Dazu müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

     

    Mit ständigen Verboten, Gängeleien, Sanktionen, Abzocke und Erziehungsmaßnahmen, wie  Sperrung von Straßen ist dies nicht befriedigend zu erreichen. Die Verärgerung der Bürger, ob Autofahrer oder nicht, über die Verkehrsüberlastung, die durch die Sperrung des nördlichen Mainufers in Sachsenhausen entstand, war zwangsläufig.

     

    Ein Teil der Problemlösung kann nur sein, solche Autofahrer, die nicht zwingend notwendig in die Stadt fahren müssen, am Stadtrand zum Parken zu verpflichten. Das kann durch Park & Ride-Plätze ermöglicht werden. Täglich pendeln ca. 330 000 Arbeitnehmer nach Frankfurt. Der Teil der Pendler, der mit dem eigenen Auto zur Arbeit fährt, sollte verpflichtet werden können, das Auto kostenfrei an einem Park & Ride-Platz am Stadtrand abzustellen.

     

    H2-Busse sollen die Pendler dann von den Park & Ride - Plätzen kostenfrei in die Stadt bringen.

     

    In den beigefügten Bildern (Abb. 2 und Abb. 3) wird dargestellt, wie beispielsweise an der Babenhäuser Landstraße - damit außerhalb der Wohnanlagen - ein Park & Ride-Platz entstehen kann.

     

    Auf den ca. 1,8 km könnten 1500 bis 1800 Parkplätze entstehen. Durch stückweise Bebauung ist zu testen, wie viele Parkplätze von potentiellen Nutzern gebraucht werden würden. Sollte die zukünftige Entwicklung einen geringeren Bedarf an Parkplätzen ergeben, können diese Stahlkonstruktionen leicht wieder rückgebaut werden und eventuell an anderer Stelle eine erneute Verwendung finden.

     

    Mit dieser Maßnahme wird die städtische Feinstaub- und CO2-Belastung reduziert. Die bisherige Untätigkeit bei der Errichtung von Park & Ride-Plätzen muss endlich beendet werden.

     

     

     

     

    Abb. 1 Parkdeckkonstruktion (c) E.R.

    Abb. 2 Potentielle Errichtungsstelle eines Park & Ride-Platzes an der Babenhäuser Landstraße

    (Quelle: Google Maps)

     

     

    Abb. 3  Babenhäuser Landstraße mit Parkdeck (Quelle: Google Maps)

    Antragstellende Person(en):

               Stadtv. Dr. Erhard Römer

    Vertraulichkeit: Nein

    Zuständige Ausschüsse:

              Verkehrsausschuss

               Ausschuss für Umwelt und Sport

    Beratung im Ortsbeirat: 5

    Versandpaket: 14.10.2020

  • Nummer: 1295
  • Abstimmung der FRAKTION:
  • Ortsbeirat:
  • Typ: NR