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WLAN in Schulen: „Weber hat kein Konzept“

Erstellt von Moritz Post |
(Symbolbild/Rubriklistenbild: Timo Klostermeier / pixelio.de)
(Symbolbild/Rubriklistenbild: Timo Klostermeier / pixelio.de)

Für Thomas Schmitt (Freie Wähler) hat Bildungsdezernentin Sylvia Weber kein belastbares Konzept, weshalb sie sich hinter Scheinargumenten versteckt.

Für Thomas Schmitt (Freie Wähler) hat Bildungsdezernentin Sylvia Weber kein belastbares Konzept, weshalb sie sich hinter Scheinargumenten versteckt.

Nach monatelangem Streit zwischen CDU und
SPD präsentierte die Regierungskoalition Ende des vergangenen Jahres einen
Modellversuch als großen Durchbruch. Zunächst sollen 29 Pilotschulen die
Möglichkeit erhalten, sich nach Vorlage eines „Medienkonzeptes“ einen privaten
Anbieter suchen zu können. Doch getan hat sich seitdem wenig bis nichts, wie
DIE FRAKTION – der Zusammenschluss aus Die PARTEI, Piraten und Freie Wähler im
Römer – nach der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung und Integration feststellen
muss.

„Bildungsdezernentin Sylvia Weber konnte auch
in der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses keine Fortschritte vermelden“, resümiert
Thomas Schmitt (Freie Wähler), bildungspolitischer Sprecher der FRAKTION. So hat
Weber im Ausschuss Gründe vorgeschoben, die sich jeder Sachgrundlage entziehen.
So sei es für die technische Infrastruktur ein nur schwer zu lösendes Problem,
wenn 30 Schülerinnen und Schüler ein Netz gleichzeitig nutzen würden.

Für DIE FRAKTION sind angebliche technische
Probleme schlicht Nebelkerzen. „An der Goethe-Universität gibt es Hörsäle, die
die 20-fache Zahl an Studierenden fassen. Und dort funktioniert es auch!“, so Thomas
Schmitt weiter. Für ihn steht fest: „Die Dezernentin versteckt sich hinter
Schein-Problemen, um davon abzulenken, dass das Dezernat noch immer kein umsetzbares
Konzept vorweisen kann.“

Mit großer Sorge betrachtet Schmitt
dabei, dass von der Bundesebene keine Signale für ein beherzteres Vorgehen der
Kommunen ausgesendet werden. „Dass der „Digitalpakt Schule“ aus dem Bundestag
nun im Vermittlungsausschuss mit dem Bundesrat festhängt, hilft uns sicherlich
nicht weiter“, steht für Schmitt fest. Die Leidtragenden sind die Frankfurter
Schülerinnen und Schüler: „Die Lethargie, die bei dem Thema bei den
Entscheidungsträgern vorherrscht, ist erschreckend und bestärkt nur alle Befürchtungen,
dass unsere berufs- wie allgemeinbildenden Schulen noch viel zu lange auf eine allgemeine
Versorgung mit WLAN werden warten müssen.“

 

(Symbolbild/Rubriklistenbild: Timo Klostermeier / pixelio.de)

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