Zum Hauptinhalt springen

DIE FRAKTION unterstützt Alt-Sachsenhäuser Wirte

|   Wirtschaft & Frauen

DIE FRAKTION unterstützt die Initative der Gastronomen in Alt-Sachsenhausen und spricht sich klar gegen längere Sperrstunde aus.

Keine Sperrstunde in Alt-Sachsenhausen:
DIE FRAKTION unterstütz Alt-Sachsenhäuser Gastronomiebetriebe

DIE FRAKTION – der Zusammenschluss von Die PARTEI, Piratenpartei und Freie Wähler im Stadtparlament – unterstützt die Gastronomiebetriebe aus Alt-Sachsenhausen und teilt die Kritik an der von der Polizei ins Spiel gebrachten und von Stadtrat Markus Frank (CDU) in der Presse gutgeheißenen Ausweitung der Sperrstunde für das Sachsenhäuser Feierviertel.

Thomas Schmitt (Freie Wähler), Fraktionsvorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der FRAKTION, lehnt die Ausweitung der Sperrstunde ab, da hiermit ein Problem nur verlagert wird: „Anstatt tatsächliche Lösungen für ein Problem zu liefern, wollen Polizei und Stadtrat Frank nur Symptome bekämpfen“, kritisiert Thomas Schmitt. „Das einzige, was damit nachhaltig werden würde, wäre der Niedergang der alteingesessenen Gastronomien in Ritter- und Klappergasse.“

Für DIE FRAKTION steht außer Frage, dass mit einer ausgeweiteten Sperrstunde die nach Alt-Sachsenhausen strömenden Feiernden der Stadt nicht fernbleiben werden. Schmitt befürchtet vielmehr die Verlagerung der Menschen in andere Ortsteile, in denen mittelfristig die gleichen Probleme auftauchen werden: „Funktionierende Kneipenviertel, wie beispielsweise die Obere Berger Straße, würden dann mit der Zeit und einem stärkeren Zustrom vor den gleichen Problemen wie jetzt in Alt-Sachsenhausen stehen“, sagt Thomas Schmitt, der gebürtiger Bornheimer ist. „Damit setzt man funktionierende Strukturen in den Stadtteilen aufs Spiel. Das dürfen wir auch mit Blick auf die Gastronominnen und Gastronomen dort nicht zulassen.“

DIE FRAKTION unterstütz vielmehr den von den Alt-Sachsenhäuser Gastronomen ins Spiel gebrachten Vorschlag der vollständigen Abschaffung der Sperrstunde. Insbesondere aber auch den Vorschlag eines Glas- und Alkoholverbotes auf den Straßen des Viertels. „Erfahrungsgemäß haben die Wirte und Gastronomien mit Sicherheitspersonal ihre Gäste gut im Griff“, ergänzt Nico Wehnemann, Schankwirtschaftsbeauftragter der FRAKTION. „Auf der Straße entziehen sie sich jedoch dieser regulierenden Aufsicht. Ist der Aufenthalt auf der Straße wegen Alkohol- und Glasverbots jedoch nicht mehr attraktiv, verringern wir die Zahl feiernder Menschen, die sich unkontrolliert und enthemmt vollaufen lassen können.

Zurück